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Die neue CD „N O R D“

Mit N O R D unterstreicht der Pianist Georg Pommer seinen ganz eigenen Stil und Klang. Ein besonderes Album: individuell, nuancenreich und inspirierend. Das Debüt-Album des Georg Pommer Trios: Jedes Stück ein eigenes musikalisches Statement.

Wenn Sie vorab schon einmal reinhören möchten

Hier finden Sie gekürzte Hörproben von sechs ausgewählten Titeln der CD:

  NORD

  LETT

  MY NIGHTS IN COPENHAGEN

  LENGE SIDEN

  YELLOW IS THE COLOUR

  MY SONG

Georg Pommer Trio:

Georg Pommer  Piano / Keyboards
Fritz Roppel   Acoustic / Electric Bass
Marcel Mader   Drums / Cajon

Guests:

Michael Bedersdorfer Guitar
Roland Büttgen Guitar
Peter van der Heusen  Saxophone
Christoph Möckel  Saxophone

 

Recorded by:

Achim Hausherr at GPM-Studio Solingen 2014 and at “Rathaus Unplugged“ 2015 OHZ

 

Mixed by:

Erik Kongshaug and Peer Espen Ursfjord at RainbowStudio 2015 Oslo

 

Mastered by:

Ted Jensen at Sterling Sound NYC 2015/16

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GPVG (Gödicke Produktions- und Vertriebs Gesellschaft)
Detlef Gödicke
Heidschnuckenweg 13
27711 Osterholz-Scharmbeck

Georg Pommer Trio

Foto by: Miklas Wrieden

N O R D:

Die musikalischen Sätze NORD, LETT und ELV bilden den Kern von Georg Pommers Kompositionen für dieses Album. Darüber hinaus bietet die CD vier Interpretationen Georg Pommers als seine persönliche Hommage an den N O R D E N.

Insgesamt zehn außergewöhnliche Titel vereint dieses Album. Und in allen Stücken einschließlich der großartigen Highlights mit den Gastmusikern Peter van der Heusen und Christoph Möckel (Saxophon) und Roland Büttgen (Gitarre) sind die Spielfreude des Pianisten und Komponisten Georg Pommer, des Bassisten Fritz Roppel und des Schlagzeugers Marcel Mader zu spüren.

„Der Jazz klingt noch in meinem Ohr.

Rathaus unplugged in Osterholz-Scharmbeck. Musik, wie Georg Pommer sie heute mit seiner Band zelebriert hat, konnte ich mir bislang nur in einer Weltstadt wie New York oder London vorstellen. Eine Freude für die Seele. Ich bin ganz erfüllt. Als musikalischer Leiter des Roncallli-Orchesters hat er sich einen Namen gemacht. Heute spielte er zum ersten Mal in dieser Besetzung ein öffentliches Konzert. Davon will man einfach nur mehr. Danke Georg. Einfach wunderbar. …“

 

Georg Pommer Trio „Nord“

In Georg Pommers Brust schlagen viel Herzen und eines davon, das des Jazz-Pianisten, verschafft sich nun eindrucksvoll Raum: Mit dem ersten Album seines Trios erfüllt er sich einen Traum und dringt in neue Klangsphären vor. Die Richtung gibt der Albumtitel vor: „Nord“ erzählt musikalisch von einer ganz besonderen Sehnsucht nach einer Welt, in der die Landschaft so weit und klar ist, dass es schnell auch die Gedanken werden. Hell wie eine Mittsommernacht jenseits des Polarkreises und tief blau wie in die nicht endende Winter-Dämmerung über dem eisig funkelnden Schnee. „Nord“ ist basic, frei und kommt ohne Worte aus. Musik voller Möglichkeiten und ohne eng abgesteckte Grenzen in einem atemberaubend transparenten Klangdesign.

Lars Fischer (Weser Kurier)

PRESSE

06. Jun 2016, MUSIKER PLUS

Jazz-Pianist Georg Pommer im Interview

Das neue Album „NORD“ vom Georg Pommer Trio

Für Georg Pommer ist der Circus Roncalli längst nicht alles: Im Interview gibt er uns Einblicke in die Entstehung seines neuen Jazz-Albums.

Was macht ein Zirkus-Kapellmeister eigentlich, wenn er mal nicht über der Manege sitzt und eine Band dirigiert? Genau das haben wir uns auch gefragt – und Georg Pommer gibt bereitwillig Antwort. In seiner (Quasi-)Freizeit (wovon bei neun Monaten Zirkus pro Jahr nicht mehr viel übrig ist) nahm er ein Jazz-Album auf, „NORD“.

Als gelernter Jazz-Pianist war dieses Projekt für Georg Pommer eine Herzensangelegenheit, ein Projekt in dieser Richtung zu starten. Insgesamt sieben Songs hat er zusammen mit Fritz Roppel (Bass) und Marcel Mader (Schlagzeug) aufgenommen. Dazu kommen noch drei Live-Aufnahmen von einem Konzert Ende letzten Jahres, das eine sehr lebhafte und tolle Stimmung hatte, wie Georg Pommer erzählt. (…)

Link zum weiterlesen auf: www.musikerplus.de

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CD Besprechung

Georg Pommer Trio „Nord“

Mit dem ersten Album seines Trios dringt Georg Pommer in neue Klangsphären vor. Die Richtung gibt der Albumtitel vor: „Nord“ erzählt musikalisch von einer ganz besonderen Sehnsucht nach einer Welt, in der die Landschaft so weit und klar ist, dass es schnell auch die Gedanken werden. Was manche als Kargheit missverstehen, bietet in Wirklichkeit eine Fülle von Assoziationen, offen und doch klar definiert. Nicht zufällig kommt gerade aus Skandinavien oft die Musik, deren Melancholie so voller Schönheit und so frei von Klischees ist, dass beinahe jeder irgendwie daran andocken kann. „Nord“ ist basic, frei und kommt ohne Worte aus. „Nord“ ist voller Möglichkeiten und nie eingeengt, und so ist auch das atemberaubende Klangdesign dieser CD.

Dabei sind die Kompositionen Pommers beileibe nicht nur getragen, sondern Musik, die sich ihre Zeit nimmt, die ihre Bögen schlägt, groß und gewichtig, aber nie erschlagend. Harmonisch, aber nicht anbiedernd, bewegt, aber nicht gehetzt. Klar wie eine Mittsommernacht jenseits des Polarkreises und tief blau wie in die nicht endende Winter-Dämmerung über dem eisig funkelnden Schnee.

Was macht ein Zirkusmann, wenn die bunten Wagen nicht rollen, das Zelt im Winterquartier verpackt liegt, und sich die Artisten den wohlverdienten Urlaub gönnen? Im Fall von Hans Georg Pommer ist die Antwort eindeutig: Er macht Jazz! Nicht irgendwie als Hobby oder Ausgleichssport, sondern mit derselben Hingabe, Professionalität und Virtuosität, mit der er sonst neun Monate im Jahr als musikalischer Direktor des Circus Roncalli Abend für Abend auf der Bühne unter der glitzernden Kuppel steht. „Nord“ ist Kontemplation, ein Gegenentwurf zum Zirkus, der bunt und überbordend oder poetisch und verträumt sein muss. Es zählt für den Pianisten Georg Pommer und seine Kollegen Fritz Roppel am Akustik-Bass und Marcel Mader (Schlagzeug, Cajon) nicht der Trommelwirbel zum nächsten, noch spektakuläreren Kunststück, sondern der Moment des Innehaltens, des atemlosen Staunens über die Anmut der Artisten.

Hier machen drei Musiker die Augenblicke zum Durchatmen, die meist nur Zwischentöne im strengen Spannungsbogen sind, zu ihrem Thema, von dem aus dann wiederum alles möglich ist. So ist ihre Musik eben nicht bloß schwelgerisch. Zusammen mit den Gastmusikern Peter van der Heusen und Christoph Möckel (beide Saxofon) sowie Michael Bedersdorfer und Roland Büttgen an den Gitarren kreieren sie auch Stücke wie „My nights in Copenhagen“, die urban, upbaet, sprunghaft bewegt und voller quirliger Energie sind. Oder „Yellow“, live aufgenommenen und eine von vier Coverversionen, wo nicht nur die Farbe wechselt, sondern quasi ein Sonnenstrahl goldgelb durch die Band scheint. Diese hebt an zu rasanter Improvisation, denn auch das gehört zum Norden: das Leben ausgelassen zu feiern.

Wahrscheinlich ist Georg Pommer einer der deutschen Musiker, die vor den meisten Menschen überhaupt gespielt haben. 20 Millionen Besucher haben ihn in mehr als 30 Jahren als Orchesterchef erlebt. Da kommen auch die Lindenbergs, Grönemeyers und Westernhagens dieser Welt kaum mit. Nun will der wohl dienstälteste Zirkuskapellmeister der Welt, der genauso Komponist, Arrangeur, Produzent und graduierter Musikwissenschaftler ist, sein eigenes Label GPM-Records und den angeschlossenen Musikverlag Saltomusicale MVLG führt, zu neuen Zielen aufbrechen. Die Kompassnadel weist ihm den Weg: immer nach oben.

Lars Fischer (Weser Kurier)

BIOGRAFIE

Foto by: Thomas Berg

Der wohl dienstälteste Zirkuskapellmeister der Welt und zugleich Jazzpianist, Komponist und Arrangeur, Produzent, Orchesterchef und graduierter Musikwissenschaftler. Das sind die Professionen von Hans-Georg Pommer.

Sein Œevre als Komponist umfasst mehr als 300 Werke der verschiedensten musikalischen Stilrichtungen.

1995 gründete er zudem sein eigenes Label GPM-Records und den angeschlossenen Musikverlag Saltomusicale MVLG.

Hans-Georg Pommer

 

Am Beginn seiner musikalischen Karriere der besonderen Art stand allerdings ein elterliches Weihnachtsgeschenk des Jahres 1964 – ein Piano Forte. Es war nicht etwa elterlicher Ehrgeiz, der hinter diesem Geschenk stand, sondern sein eigener, ausdrücklicher Wunsch. „Schon damals“, erinnert sich Pommer, „habe ich nach Möglichkeiten gesucht meinen Gefühlen und meiner Emphatie auf besondere Art und Weise Ausdruck zu verleihen.“

Mit sechs Jahren erhielt Pommer den ersten privaten Klavierunterricht. Bis zu seinem siebzehnten Lebensjahr wurde der Instrumentalunterricht am Klavier an der städtischen Musikschule seiner Heimatstadt Weinheim fortgesetzt. Dort erhielt er auch die ersten Lektionen auf seinem Nebeninstrument – dem Saxofon.

Nach dem Abitur folgte das Studium an der Swiss Jazz School in Bern (Jazz Piano) und an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt (Klavier). Seit 2006 studiert Pommer neben seiner Tourneetätigkeit an der HFM Karlsruhe Musikwissenschaft und Musikinformatik. Er graduierte mit einem B.A. in Musikwissenschaften und einem M.A. in Musikinformatik und arbeitet aktuell, innerhalb des Themengebietes Auditory Perception an seiner Promotion.

Schon als 14jähriger gründete Pommer die erste Rockjazz-Formation und schrieb für diese Besetzungen seine ersten Kompositionen. Seine Liebe zum Jazz erwachte durch solche pianistischen Idole wie beispielsweise Chick Corea, Herbie Hancock, George Duke, Dollar Brand, Bill Evans und Keith Jarrett. Über die süddeutsche Jazzszene und die diversen Clubs der amerikanischen Bases in Deutschland gelangte er 1976 in die Big-Band von Joe Schwarz und mit dieser Formation im Jahr 1979 in die Welt des Circus Roncalli.

Als Bernhard Paul ihn 1983 fragte, ob er die musikalische Leitung des Circus Roncalli übernehmen wolle, bot sich für Pommer, durch die Innovation von Paul, die Chance auch die Zirkusmusik „neu zu erfinden“ und den ganz besonderen „Roncalli-Sound“ zu prägen. Dieser Sound ist mittlerweile
zu einem Markenzeichen für den Circus Roncalli geworden und wird in der Zirkuswelt geschätzt, bewundert und auch oft kopiert. Seit 1984 ist er durchgehend der Leiter des Roncalli-Orchesters und inzwischen als musikalischer Direktor für alle Roncalli-Produktionen verantwortlich.

Immer wieder unternimmt Georg Pommer kompositorische Ausflüge zu Film und Fernsehen (u.a. ARD, ZDF, RTL). Er war Gastdozent an der Hochschule für Musik und Theater in München. Zahlreiche musikalische Projekte brachten ihn u.a. zusammen mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg, den Münchner Symphonikern und dem WDR Rundfunkorchester. Die Agenda seiner Kooperationen umfasst so unterschiedliche Künstler wie André Eisermann, Milva, Otto oder die Scorpions. Neben seinem Label GPM-Records unterhält er ebenfalls seit 2000 mit dem GPM-Sound Studio auch sein eigenes Aufnahmestudio.

2016 hat er mit NORD eine weitere CD seiner umfangreichen Discographie hinzugefügt. Es ist sein vielleicht persönlichstes Album geworden und zugleich das Debüt des Georg Pommer Trios: Ein Album, das seinen ganz eigenen Stil und Klang unterstreicht. Der Pianist und Komponist Georg Pommer at his best.

Kooperationen/Konzerte mit:

André Eisermann
André Heller
Ben Becker
Berhard Paul
Bob Sheppard
Bruckner Orchester Linz
Charlie Mariano
Chris Botti
Claude Oliver Rudolph
Dave Carpenter
de Höhner
Deutsches Filmorchester Babelsberg
Enjott Schneider
Frank Chastenier
George Doering
Hans Lieberg
Internationale Symphoniker Dortmund
Joja Wendt
Jörg Achim Keller
Kammerorchester Amadé
Kelly Family
Max van Emden

Mecklenburgische Staatskapelle
Michael Brecker
Mike Batt
Mike Stern
Milva
Münchner Symphoniker
Otto
Peter Erskin
Peter Lohmeyer
Radio Symphonie Orchester Bratislava
Robert Kreis
Robert Wells
Russel Ferrante
Staatliche Philharmonie Rheinlandpfalz
The Lords
The Planets
The Scorpions
Tim Fischer
Toots Tielemanns
WDR Rundfunk Orchester
WDR Symphonie Orchester